Wie du im Alltag entspannen kannst
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Wo bist du in deinem Leben gestrandet?
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Kennst du dieses Gefühl, wenn du am Meer oder am Wasser spazieren gehst und dich auf einmal so anders fühlst?
Für mich hat das Meer diese ganz besondere Wirkung. Ich komme am Strand an, schaue auf das Meer, nehme den Geruch auf und spüre das Gefühl von unendlicher Freiheit. Ich nehme die grenzenlose Weite in mir auf und mein Geist entspannt, fährt in den Ruhemodus, die Gedanken schweifen dahin und mein Kopf schaltet auf Urlaubsstimmung.
Einfach abschalten? Das hört sich einfach an. Und ist unheimlich kraftvoll und gesund, um den täglichen Situationen mit Klarheit, Ruhe und Selbstbewusstsein zu begegnen.

 

Welches sind deine Momente der Entspannung?



Momente, in denen alles von dir abfällt, ohne dass du dafür etwas tun musst? Wo entspannst du am besten?

Oft hilft es, wenn du dich daran erinnerst, wo du als Kind deine Zeit verbracht hast, um zur Ruhe zu kommen, zu träumen oder dich einfach treiben zu lassen.

War es bei dir auch das Meer? Oder vielleicht der Wald, die Wiese, ein Sport? Jetzt, wo du daran denkst und es dir einfällt, siehst du die Situation auch ganz klar vor dir, erinnerst dich sogar an Geräusche, Düfte oder sogar einen Geschmack?

 

Eine Übung für dich:

So kannst du Momente der (mentalen) Entspannung in den Alltag integrieren!

• Starte einfach damit, dass du dich daran erinnerst, wie und wo du als Kind entspannt hast. Woran erinnerst du dich noch, wenn du an die Umgebung denkst? Wie hast du dich danach gefühlt? Wie hast du dich sogar als Kind nach solchen Momenten des Rückzugs und der Entspannung verhalten? Mach diese wunderbare Erinnerung groß! Nimm dieses Gefühl in dir auf, atme es tief ein und aus.

• Wiederhole die erste Übung die nächsten 5 Tage. Nimm dir jeden Tag 5 Minuten deiner Zeit, gerne auch zum Start in den Tag, in einer Pause oder abends. Definiere für dich einen festen Platz oder Ort, der sich für dich gut anfühlt, und nimm wahr wie es dir danach geht und wie du dich gelassener verhältst und handelst.

• Baue diesen „Gedankenurlaub“ in deinen Alltag ein. Bist du gestresst, hektisch, verärgert oder frustriert, denk an deinen Ort der Entspannung und spüre dich in diese Situation für eine Moment wieder voll und ganz ein. Übe das für dich im täglichen Leben und spüre die Gelassenheit und Klarheit, die du gleich danach hast.

• Nimm dir bewusst die Auszeit, es braucht nicht gleich ein ganzer Urlaub sein. Kurze Moment an diesen Orten der Entspannung helfen auch. Hast du die Möglichkeit vor Ort, integriere es in deinen Alltag - zum Beispiel einen kurzen Spaziergang morgens oder abends.



Es sind nicht die äußeren Einflüsse und Faktoren, die unser Leben bestimmen – sondern wie wir im Inneren mit ihnen umgehen.

Schaffe für dich die geistigen Momente der Entspannung. Je öfter du das tust, desto mehr trainierst du deine Gedanken darauf, schnell in diesen Moment der Entspannung zu wechseln. Und du bist in der Lage, stressige oder unangenehme Momente für dich auszugleichen, so dass sie deine Stimmung und dein Wohlbefinden für den Rest des Tages oder sogar länger bestimmen.